Obst- und Gartenbauverein 
Groß- und Kleinweil

mit den Gemeindeteilen Gröben, Gstaig, Pölten, Stern und Zell

Gegründet 1906


Willst Du ein Leben lang glücklich sein, dann leg' einen Garten an.

deutsches Sprichwort

Reiz einer Mitgliedschaft?


  • Freude am Garteln teilen und Erfahrungsaustausch mit Gleichgesinnten am Ort
  • interessante Fachvorträge rund um Garten und Pflanzen, z. B. Torffreie Erde, Apfelsorten neu gesehen u.v.a.m.
  • Teilnahmemöglichkeit an Fortbildungen und Veranstaltungen des Landes- u. Bezirksverbands 
  • Beratung bei der Bepflanzung von Bäumen und Sträuchern
  • kostenloses Abo der Zeitschrift "Der praktische Gartenratgeber" vom Bayerischen Landesverband für Gartenbau und Landespflege e.V.
  • Rabatte (Vorlage des Mitgliedsausweises) beim Kauf von Pflanzen in folgenden Gärtnereien:  SAUER, BENN und BayWa in Murnau sowie FRIEDL in Kochel
  • Obstbaum Schnittkurs bei Bedarf
  • kostenlose Ausleihe eines Vertikutierers (ausgenommen Spritkosten)
  • jährlicher Vereinsausflug zu interessanten Zielen, z.B. zur Landesgartenschau Kirchheim (Anregungen erwünscht)
  • kleiner Mitgliedsbeitrag von nur 20,- € im Jahr


Aktuelles

 

Veranstaltungshinweise intern:

  • Ausflug am 27.06.2026 zum Kreislehrgarten Bad Grönenbach 

Der Kreislehrgarten ist eine Lernstätte für alle GartenliebhaberInnen, die die bunte Vielfalt von Pflanzen bewundern, Kiwis und Beeren probieren und mehr über's Imkern erfahren wollen.
Mittagessen im Gasthaus Schweiger in Kronburg (siehe unten) - weiter geht's dann an den Elbsee, dort lassen wir bei Kaffee und Kuchen oder Brotzeit den Tag ausklingen.
Abfahrten:    7:45 Zell Bushaltestelle
                        7:50 Kleinweil Maibaum
                        8:00 Großweil Maibaum, Gasthof zur Loisach
                         8:15 Murnau am REWE Parkplatz
Rückkehr so gegen 18:00 Uhr
Fahrpreis pro Person: 30,00
Anmeldung bei Georg Kutscher 08851/7365
Jede/jeder ist herzlich willkommen 

        https://www.bad-groenenbach.de/kultur-sehenswertes/sehenswertes/kreislehrgarten.html




Und so war's:
Trotz des hundsmieserabligen Winterwetters fand die Pflanzentauschbörse bei AnbieterInnen und InteressentInnen guten Anklang mit vielen Raritäten. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr!!!!

Ausflugsziel 2026 

Der Kreislehrgarten Bad Grönenbach 

  Vorab einige Impressionen...

Mittags geht's ins Restaurant Schweighart 

und zum Kaffeetrinken an den Elbsee

Glühwein Ausschank auf der Glentleit'n 
am 29.11.2025

Gestaltung des Gartens vor dem Rathaus

Wir würden uns sehr freuen, Sie oder auch gleich Ihre  g a n z e  Familie als neues Mitglied/ neue Mitglieder begrüßen zu dürfen! 

Bei Interesse fordern Sie die Beitrittserklärung bei uns an:

telefonisch: 08851/ 7365

                         08851/9239619

per e-Mail:  [email protected]


Hinweise und Wissenswertes extern:

Der Bayerische Landesverband für Gartenbau und Landespflege 

https://www.gartenbauvereine.org/
hat immer wieder interessante Veranstaltungen oder Tipps für jede/jeden, wie

  • 24. Februar "Wildbienen kennen, fördern und schützen" 
  • 03. März  "Lieblingsgemüse Tomaten - Tipps rund um Anbau, Pflege und Ernte" 

Merkblätter rund um Gartenthemen:

https://www.gartenbauvereine.org/seite/717174/merkbl%C3%A4tter.html

Beispiel aus dem Blog des Bayerischen Landesverbands 

https://www.gartenbauvereine.org/news/1834/1189027/blog/wir-kl%C3%A4ren-die-gr%C3%B6%C3%9Ften-gartenmythen-f%C3%BCr-euch-auf.html

 23.​01.​2026  Wir klären die größten Gartenmythen für euch auf
Die Planungen für die neue Gartensaison laufen bereits und bei der Recherche zur richtigen Vorbereitung des Gartenjahres stoßt man immer wieder auf kuriose Tipps oder Bauernregeln. Um keine Fehler zu begehen, nehmen wir fünf weit verbreitete Mythen unter die Lupe und klären auf, was an den Ratschlägen dran ist.
 
Mythos: Kaffee schützt vor Schnecken
Kaffee hat – wie so viele andere landläufig immer wieder genannte Substanzen oder Maßnahmen – keine gesicherte Wirkung gegen Schnecken. Laut Pflanzenschutzgesetz ist das Ausbringen von Kaffeesud, ebenso wie anderer, selbst zusammengebrauter Pflanzenschutzmittel („Hausmittel“) sogar verboten. Wir raten zu Alternativen: Es gibt deutlich effektivere Methoden, um Schneckenschäden an den Pflanzen zu vermeiden, etwa Absammeln, Bierfallen oder Schneckenzäune. Wessen Gartengröße es zulässt, kann auch Hühner und Laufenten als Schneckenvertilger einsetzen. Im Idealfall kombiniert man viele verschiedene Maßnahmen miteinander.
 
Mythos: Viel Dünger = optimaler Ertrag
Dieser Mythos stimmt nicht: Düngergaben erhöhen den Ertrag nur dann, wenn der Boden mit Nährstoffen unterversorgt ist, und auch nur so weit, bis ein „Sättigungspunkt“ erreicht wird. Bei dessen Überschreiten stagniert der Ertrag oder sinkt bei noch höherer Düngung sogar ab. Viele Untersuchungen der letzten Jahre und Jahrzehnte haben ergeben, dass die meisten Gartenflächen in Deutschland durch langjährig zu hohe Düngergaben stark überdüngt sind – mit negativen Auswirkungen auf den Ertrag, die Pflanzenqualität und die Umwelt, z. B. Nitrat im Grundwasser. Vor Düngungsmaßnahmen lohnt es sich eine Bodenanalyse durchzuführen, die Aufschluss über den tatsächlichen Bedarf an Nährstoffen gibt.

Mythos: Kompost stinkt immer
Auch dies ist falsch! Richtig aufgesetzter und „gepflegter“ Kompost riecht angenehm erdig oder nach Waldboden. Gestank tritt meist nur dann auf, wenn der Kompost zu feucht ist, unter Sauerstoffmangel leidet und anaerobe Prozesse ablaufen. Ursache hierfür sind zu viele weiche und feuchte Abfälle. Der Kompost soll deshalb von Anfang an mit trockenem, strukturreichem Material versetzt werden. Außerdem ist der Kompost in regelmäßigen Abständen umzusetzen, am besten mit einer Grabgabel. So kann immer wieder ausreichend Sauerstoff eintreten, die Bildung verdichteter Klumpen vermieden und der mikrobiologische Rotteprozess aerob am Laufen gehalten werden.

Mythos: Tomaten reifen schneller, wenn man sie ins Haus bringt
Richtig – sofern es draußen bedingt durch das Voranschreiten der Jahreszeiten an Sonne und Wärme fehlt. Im Herbst bei niedrigen Tages- und vor allem Nachttemperaturen können Tomaten grün oder leicht gelblich bis orange geerntet und ins Haus gebracht werden, denn Temperaturen um 20 °C beschleunigen die Reife deutlich. Unser Tipp: Die Tomaten sollten in einer trockenen Schachtel oder Papiertüte gelagert werden, am besten in Gesellschaft von einer reifen Banane oder einem Apfel, denn diese produzieren das Reifegas Ethylen. Ein heller Standort mit starkem Lichteinfall ist nicht nötig, jedoch eine regelmäßige Kontrolle, um eventuell faulende Früchte frühzeitig auszusortieren.
 
Mythos: Verblühte Stauden umgehend zurückschneiden
Falsch, denn das Belassen verblühter Stauden sorgt für den Verbleib nährstoffreicher Stängel- und Blattmassen auf den Beeten. Zusätzlich stellen verblühte Pflanzen samt ihrer Fruchtstände Rückzugs- und Lebensraum sowie Nahrungsangebote für viele Kleintiere dar. Erst im ausgehenden Winter oder beginnenden Frühjahr sind die dann leichten, trockenen Stängel zu entfernen – die Methode vereint also einen hohen ökologischen Wert mit weniger Arbeitsaufwand und verbessert die Bodenqualität. Nur wenn es zu Fäulnis kommt, das Aussamen ausbreitungsfreudiger Arten verhindert werden oder eventuell eine Nachblüte angeregt werden soll, ist ein umgehender Rückschnitt notwendig.

 
Veranstaltung vom Katholischen Kreisbildungswerk Garmisch-Partenkirchen e.V. 

Gemüsesorten des Alpenraums - selbst anbauen und Saatgut gewinnen 

Bei dem Vortrag informiert die erfahrene Gartenbäuerin Leni Kühn über die Saatgutgewinnung, die Vorteile alter Sorten und die Ausleihe in den Saatgutbibliotheken. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, Saatgut für den eigenen Anbau mitzunehmen.
Foto:  ©L. Kühn 

 Vortrag am Fr., 24.04.26 von 18.30-20.00 Uhr 
 Referentin:  Leni Kühn, Hauswirtschaftsmeisterin, Gartenbäuerin 
Foto: L. Kühn